Ihre exklusive Individualreise nach Myanmar +49 (0) 8041.9424

Reiseinfos Myanmar

Myanmar hieß bis 1989 noch Burma (bzw. Birma). Wurzeln für diese alte Landesbezeichnung liegen in der seit dem 11. Jahrhundert größten Bevölkerungsgruppe des Landes: den Bamar (Birmanen).

Andererseits entspringt die Bezeichnung Mayanma der Schriftsprache ebenfalls aus dem 11. Jahrhundert unter König Kyanzittha. Im Juni 1989 wurde das von den Engländern Birma genannte Land von der Regierung offiziell umbenannt in Myanmar, um einen einheitlichen Landesnamen für alle beheimateten Volksgruppen zu finden (Republik der Union von Myanmar). Dadurch sollte auch eindeutig demonstriert werden, dass die Kolonialzeit überwunden wurde.

Myanmar ist vor allem ein Agrarland (Reiskammer Südostasiens) und verfügt auch über Bodenschätze (u.a. Erdöl-, Kupfer-, Gold-, und Edelsteinvorkommen). Vor einigen Jahren öffnete das Land vor einigen Jahren auch für Tourismus seine Tore und ist aber noch lange kein Land des Massentourismus. Durch die politischen Entwicklungen in den letzten 60 Jahren nach Abzug der Briten nahm es an den westlichen Entwicklungen wenig Teil und konnte seinen ursprünglichen Charakter bewahren. Die Menschen leben nach traditionellen Werten und naturverbunden. Dabei begegnen sie Fremden mit ausgesprochener Liebenswürdigkeit und herzlicher Gastfreundschaft.

Das Land ist für Touristen heute sicher und gut zu bereisen und auch an vielen abgelegenen Orten finden sich Hotels mit gehobenem Standard. Myanmar verfügt über einige internationale Flughäfen. Am frequentiertesten sind Yangon, Mandalay, Heho, Sittwe. Für einen schnellen inländischen Transport sorgen private Fluglinien, die internationalem Standard entsprechen.

Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit rund 50 Millionen Einwohnern. Diese teilen sich in 135 ethnische Volksgruppen auf. Neben dem Großteil der Birmanen (ca.75%) folgen die Shan, die im Shan-Staat des Landes in den Bergen leben. Die Karen (Christen) und Rohingya (Muslime) sind fast gleich vertreten, gefolgt von den Padaung (MonKhmer),Chin ( Tschin)  und Kachin.

1948 zogen sich die Briten aus ihrem Kolonialreich  zurück und entließen das Land in die Unabhängigkeit. Seit 1948 gab es immer wieder einzelne bewaffnete Konflikte in einigen Landesteilen, wo ethnische Minderheiten für ihre Autonomie kämpften. Derzeit sind in zwei abgelegenen Regionen noch Konflikte, weshalb diese noch für den Tourismus gesperrt sind.

Nach offiziellen Angaben ist mit ca. 87% die weitverbreitetste Religion in Myanmar der Buddhismus mit der Theravada-Schule. Ein Zweig des Buddhismus, der auch im Westen viele Anhänger gefunden hat. Die Bedeutung des Buddhismus im täglichen Leben der Menschen wird durch die unzähligen Tempel, Pagoden und Klöster und buddhistische Feste dokumentiert.  Christentum , Hinduismus und Islam sowie Animismus sind die wesentlichen übrigen Religionen (13%).

Seit Mitte 2011 hat Myanmar große Schritte in Richtung Demokratie und Menschenrechte unternommen. Politische Häftlinge wurden weitestgehend freigelassen, Pressefreiheit gestärkt und ein Parlament zu 75% der Sitze demokratisch gewählt.

Wirtschaftssanktionen des Westens wurden stark gelockert, so dass Myanmar wohl vor einer starken Öffnung für Wirtschaft und Tourismus steht.

7 00 01
7_00_01
1_11
1_04
1_01
1_08
1_09
1_10